Recht

Machen Sie sich mit den rechtlichen Anforderungen einer Unternehmensgründung vertraut. Mit der Gründung legen Sie sich bereits auf die rechtliche Einordnung Ihrer selbständigen Tätigkeit fest. Überlegen Sie deshalb genau, welche Vorteile, aber auch welche Verpflichtungen mit den unterschiedlichen Rechtsformen verbunden sind. Erfahren Sie außerdem, was für Anforderungen an Sie nach der Gründung gestellt werden.

Rechtsformwahl

Die Wahl der Rechtsform ist eine wichtige Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen. Sie hat Einfluss auf die unternehmerischen Rechte und Pflichten, auf Buchhaltung, Steuern und vieles mehr. Welche Rechtsform die richtige für Ihr Unternehmen ist, hängt ganz von Ihrem Vorhaben ab. In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zu allen relevanten Rechtsformen sowie zu Vor- und Nachteilen.

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Freiberufler

Als "Freie Berufe" werden in Deutschland künstlerische, wissenschaftliche, beratende und ähnliche Tätigkeiten bezeichnet. Freiberufler sind, im Gegensatz zu gewerblich Tätigen, von der Gewerbesteuer befreit. Ob eine Tätigkeit freier oder gewerblicher Natur ist, entscheidet im Zweifelsfall das Finanzamt. Dieser Abschnitt behandelt die Abgrenzung zwischen freien und gewerblichen Berufen.

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Geschäftsbriefe

Offizielle Dokumente eines Unternehmens (Briefpapier, Rechnungen etc.) werden als Geschäftsbriefe bezeichnet. Viele Geschäftsbriefe sind fehlerhaft ausgestellt, Pflichtangaben werden vergessen. Dies kann dazu führen, dass z. B. bei Rechnungen keine Vorsteuer gezogen werden kann.

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Markenschutz

Bei innovativen Ideen, Namen, Produkten oder Serviceleistungen stellt sich immer wieder die Frage nach Markenschutz, Patenten oder Gebrauchsmustern. Ein Antrag beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) ist grundsätzlich möglich, aber längst nicht immer sinnvoll.

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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen geben rechtliche Sicherheit auch ohne individuellen Kauf- oder Dienstvertrag. Viele Gründer veröffentlichen daher selbst entworfene AGB (z. B. auf ihrer Homepage), ohne sich fachliche Beratung einzuholen. Fehlerhafte AGB bergen aber etliche unternehmerische Risiken.

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Scheinselbständigkeit

Eine oft unterschätzte Gefahr ist die sog. Scheinselbständigkeit. Wenn ein Selbständiger für einen Kunden bzw. Auftraggeber derart tätig ist, dass er weisungsgebunden und in die Arbeitsorganisation des Auftraggebers eingegliedert ist, liegt ein faktisches Angestelltenverhältnis vor.

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